Lichtecho von V838 Monocerotis
27-03-03 (cip)
Im vergangen Jahr 2002, im Januar ereignete sich im Sternbild Einhorn
( östlich des Sternbildes Orion ) ein ungewöhnliches Ereignis. 
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Der für gewöhnlich "unscheinbare" Stern V838 Monocerotis,
erreichte plötzlich für 15 Minuten die 600.000-fache Leuchtkraft
unserer Sonne. Er wurde somit zum hellsten Stern in unserer Milchstraße.
Das Besondere an dieser Beobachtung ist die Tatsache, dass
es sich nicht um eine herkömmliche Nova handelte, bei der ein Stern kurzzeitig hell aufleuchtet.
Eine Nova entsteht, wenn ein weißer Zwerg (ein kleiner Stern)
die äußere Hülle eines Sterns langsam aufsaugt,
bis ein so großes Ungleichgewicht entsteht, dass die äussere Hülle des aufgesaugten
Sterns in einer gigantischen Wasserstoffexplosion ins All geschleudert wird.
Wir würden diese ähnlich wie bei V838 als ein kurzzeitig sehr helles
Aufleuchten eines Sterns wahrnehmen. Doch bei V838 ist kein weißer Zwerg
in der Nähe, der dieses Phänomen auslösen könnte. "Wir sind schon recht
verblüfft und können dieses Verhalten des Stern durch unsere Theorien über
Novae nicht erklären", so Bond einer der Astronomen die dieses Phänomen untersuchen,
"Vielleicht haben wir es hier mit einem sehr seltenen Spezialfall zu tun, der
noch nie zuvor beobachtet wurde."
Zur Zeit beobachtet das Hubble Space Teleskop,
wie die von V838 ausgesendete Lichtschockwelle,
interstelaren Staub in der Umgebung des Sterns zum
leuchten anregt, ein s.g. Lichtecho. Dieser stammt vermutlich
von einem früheren Ausbruch auf V838.
http://hubblesite.org/newscenter/archive/2003/10/