Leoniden 2002 | ||
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Die Nacht der Leoniden ist vorbei. Leider lagen die
Alles in allem scheint es so, daß die Vorhersagen mit 2000 - 3000 Meteoren pro Stunde nicht zutrafen, die Zahlen dürften sich im Maximum wohl bei 1200 - 1600 pro Stunde einpendeln. ein Leonid blitzt auf : >>> © Bill Gallagher > | ||
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Bild unten: Meteorrate Europa vom NASA Flugzeug “Leonid MAC” | ||
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Leoniden Chasing von Stefan Griesing Für den diesjährigen Leonidensturm wurden zwei Maxima prognostiziert: einmal am 19. November gegen 5 Uhr MEZ („Europäisches Maximum“), zum andern am 19. gegen 10 Uhr MEZ, das über Amerika sichtbar war. Nach einem sonnigen Tag verschlechterten sich die Sichtverhältnisse in vielen Teilen Deutschlands rapide. Nachts war es vieler Orts bedeckt oder es herrschte dichter Nebel. Davon ausgenommen war lediglich Schleswig-Holstein sowie das angrenzende Dänemark. Dort konnten allein von 0500 bis 0515 MEZ 150 Leoniden gesehen werden- mehr als in der letzten Stunde davor! Darunter auch viele Feuerkugeln . Hier im Saarland sah es zunächst schlecht aus: hochnebelartige Bewölkung. Trotzdem suchte ich um 0330MEZ einen höhergelegenen Beobachtungsplatz auf, um etwaigen Bodennebel zu entgehen, der nach einem evtl. aufklaren die Sicht auf die Leos versperren würde. Aber auch dort hielt sich die Wolkendecke, so daß ich frustriert um halb sechs wieder nach Hause fuhr. Dort angekommen, zeigte der obligatorische Kontrollblick daß Bewegung in die Wolkendecke kam, es bildeten sich einige Löcher. So konnte ich innerhalb von zwei Minuten über 10 Sternschnuppen sehen, darunter drei sehr helle Feuerkugeln! Nach 0620 ließ die Aktivität stark nach, auch schlossen sich die Wolkenlöcher. Das amerikanische Maximum um 10 Uhr war mindestens so hoch wie das Europäische, auch hier konnten zum Teil über 15 Leoniden pro Minute gesehen werden. (phy) | ||
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