Baikonur (AFP) - Nach einer Verzögerung wegen technischer Schwierigkeiten ist eine neue Mannschaft zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Der US-Astronaut Leroy Chiao und seine russischen Kollegen Salidschan Tscharipow und Juri Schargin hoben an Bord einer russischen Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab. Chiao und Tscharipow sollen ihre jeweiligen Landsleute Michael Fincke und Gennadi Padalka ablösen, die sich seit dem 21. April an Bord der ISS befinden. Mit ihnen wird Schargin nach zehn Tagen zur Erde zurückkehren. Die zehnte ISS-Crew soll mehrere wissenschaftliche Experimente ausführen, unter anderem zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen die Immunschwächekrankheit Aids.
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Der am 04.01.1989 von C. Pallas entdeckte ca. 1 km große Apollo-Asteroid (4179) Toutatis Kurz zuvor erreicht er eine Helligkeit von 8,9 mag und ist damit schon in lichtstarken Ferngläsern
Die Umlaufzeit dieses Asteroiden beträgt ziemlich genau 4 Jahre, doch hat der diesjährige AE = (Astronomische Einheit) = mittlere Entfernung Sonne - Erde (149,5 Mill. km)
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(dpa) - Münchner Astronomen haben erstmals direkt beobachtet, wie ein gigantisches Schwarzes Loch einen Stern zerreißt und verschlingt. Die Forscher fingen eine Art Todesschrei des Sterns auf, der dem Schwarzen Loch zu nahe gekommen war und wie in einem kosmischen Mahlstrom zerrissen wurde. Die Beobachtung stützt nach Angaben der Max-Planck-Gesellschaft in München Vermutungen, wonach sich im Herzen der meisten Galaxien ein Schwarzes Loch befindet.
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Shuttle erst 2005 wider im All ? aus Quellen der NASA war zu
hören, dass die Space Shuttles möglicherweise erst im Frühjar 2005 wieder im All sein werden. Die NASA hat nach dem schweren Columbia Unglück die Flotte noch nicht so weit, dass ein erneuter Start riskiert werden kann. |
Weitest entfernte Objekt |
Stardust bei Komet Wild 2 - voller Erfolg [cip] Am 2.Januar hat die Amerikanische NASA Sonde "Stardust" den Kometen Wild 2 in gerade mal 300 Km Entfernung passiert. Fünf Jahre lang war die Sonde von der Erde zu Wild 2 unterwegs, bis sie nun in 390 Mil. km Entfernung von der Erde mit einer Reisegeschwindigkeit von 21.960 km/h durch den Schweif des Kometen flog. Ziel war es mit Hilfe eines Fanggitters und einem speziellen s.g Aerogel feinste Partikel aus dem Schweif des Kometen zu sammeln. Diese haben einen Durchmesser von 10 bis 300 Mikrons. In zwei Jahren, im Januar 2006, wird die Sonde wieder die Erde erreichen. Hier wird dann das Fanggitter mit dem gesammelten Material des Kometen, sicher verschlossen in einer Landeeinheit zur Oberfläche der Erde gebracht. Somit können dann erstmals Partikel eines Kometen direkt in Labors auf der Erde untersucht werden. Die Wissenschaft erhofft sich durch die Untersuchung des Kometenstaubs, weitere Erkenntnisse zur Entstehungsgeschichte der Planeten in unserem Sonnensystem zu erlangen, da Kometen zu den ältesten Objekten in unserem Sonnensystem zählen. |
[cip] LOFAR |
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Kurzmeldungen